Wechsel auf der SSV-Kommandobrücke – Marcel Thallinger übernimmt ab Sommer Traineramt beim Regionalligisten TSV Buchbach

Im kommenden Sommer wird es einen Wechsel auf der SSV-Trainerbank geben, denn der Erfolgscoach Marcel Thallinger wird seinen Stuhl im Stadion an der Birkenallee räumen. Ausschlaggebend dafür ist ein Angebot des Regionalligisten TSV Buchbach, wo er den Platz des scheidenden Coaches Markus Raupach einnimmt und künftig gleichberechtigt mit Andreas Bichlmaier die Geschicke leiten wird.

Im Lager des SSV bedauert man diese Entscheidung natürlich enorm, da man die Erfolgsgeschichte der letzten drei Jahre gerne gemeinsam mit Marcel Thallinger weitergeschrieben hätte. „Was Marcel für den SSV in seiner Amtszeit bewirkt hat ist unbezahlbar. Die positive Entwicklung der Mannschaft sowie des gesamten Vereins ist sehr eng mit seinem Wirken verbunden. Eine absolute Erfolgsstory und zudem eine Zeit, die enorm lehrreich und zukunftsweisend für alle Beteiligten war. Daher freut es uns natürlich alle umso mehr für ihn, dass er nun diese großartige Chance bekommt in der 4. Liga zu arbeiten. Marcel ist ein überragender Trainer und wir sind uns sicher, dass er diese neue Herausforderung mit Bravour meistern wird. Zu dieser Möglichkeit und seinem damit einhergehenden Entschluss kann man ihm nur gratulieren“, so Joe Stinglhammer, sportlicher Leiter des SSV Eggenfelden.

Im Sommer 2017 übernahm Thallinger als Spielertrainer den SSV in der Kreisliga und konnte direkt im ersten Jahr die Meisterschaft und somit die Rückkehr in die Bezirksliga verbuchen. Dort formte er binnen zwei Spielzeiten aus der jungen Truppe eine Spitzenmannschaft, die er nun in seinem letzten halben Jahr zur erneuten Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in die Landesliga führen will. In seiner Zeit beim SSV überzeugte er nicht nur mit außergewöhnlicher Akribie, innovativer Trainingsarbeit und taktischer Raffinesse, sondern auch mit toller Mannschaftsführung sowie hervorragender Kommunikation.

Somit war diese Entscheidung aufgrund der rasanten Entwicklung des Trainers keine Überraschung für die Verantwortlichen. „Mir war bewusst, dass dieser Zeitpunkt früher oder später kommen wird. Für alle, die ihn kennen ist dieser Schritt auf ein höheres Niveau nur die logische Konsequenz. Mit seiner außergewöhnlichen Arbeit als Trainer sowie seiner professionellen Einstellung wird er sich auch auf dieser Ebene durchsetzen. Marcel ist einer meiner engsten Freunde, natürlich freue ich mich für ihn über diesen Schritt,“ lässt Stinglhammer wissen.

Thallinger selbst hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, wie er verrät: „Ich freue mich natürlich sehr auf meine neue, sportlich attraktive Aufgabe beim TSV Buchbach. Nichtsdestotrotz war es in der jetzigen Situation, aufgrund der positiven Entwicklung der Mannschaft und des ganzen Vereins alles andere als eine leichte Entscheidung. Es war mir wichtig, möglichst früh für klare Verhältnisse zu sorgen. Nun wissen alle, woran sie sind und es herrscht für alle Seiten maximale Planungssicherheit. Wir können uns nun in den nächsten Wochen und Monaten auf den bestmöglichen Saisonabschluss konzentrieren. In diese Aufgabe werde ich meine ganze Power stecken.“

Die größte Aufgabe für die sportliche Führung wird nun die Suche nach einem passenden Nachfolger sein. „Wir waren mit Marcel immer im offenen und ehrlichen Austausch, weshalb wir nach seiner Entscheidung nicht aus allen Wolken fallen. Natürlich hinterlässt er eine große Lücke, ganz klar, welche wir nun adäquat, authentisch und auch passend zu unserer Vereinsstruktur und -philosophie schließen wollen. Wir sind gut vorbereitet und werden zu gegebenem Zeitpunkt eine Entscheidung mitteilen“, gibt Joe Stinglhammer den aktuellen Stand preis.

Eine zeitnahe Klärung der Personalie ist dabei im Sinne aller, um schließlich auch die Kräfte für den Endspurt im Meisterschaftsrennen der Bezirksliga West zu bündeln und das große Ziel, den Aufstieg in die Landesliga zu erreichen. Denn diesem Ziel ordnen sowohl der scheidende Coach Marcel Thallinger, als auch die Mannschaft und der ganze Verein alles unter.